TSV Dietmannsried – SpVgg Günz-Lauben 3:1
09.08.26
Die Sommerpause ist vorbei, die Vorbereitung geschafft und zum Auftakt stand direkt ein schweres Auswärtsspiel in Dietmannsried auf dem Programm. Doch statt der erhofften ersten Punkte setzte es am Ende eine Niederlage. Die Heimelf war im ersten Durchgang die bestimmende Mannschaft, die erste große Chance hatten jedoch die Günzer nach nur wenigen Minuten zu verzeichnen. Patrick Daufratshofer erhielt den Ball über links, legte sich den Ball in den Strafraum vor, konnte aber bei seinem Schuss noch vom Verteidiger unter Druck gesetzt werden und scheiterte so letztlich am herausgelaufenen Keeper.
Im Laufe der ersten Halbzeit behauptete Flo Huber den Ball im Duell an der linken Seitenlinie und bekam dabei einen strafwürdigen Kontakt ab. Der fällige Pfiff des Schiedsrichters blieb jedoch aus. Dietmannsried schaltete schnell: Der Angreifer marschierte von links in den Strafraum, legte in die Mitte ab und der Abschluss schlug unter der Latte ein – das 1:0. In der zweiten Halbzeit folgte dann der nächste Rückschlag. Ein langer Pass von Lukas Honold von rechts hinten aus der Abwehrkette geriet etwas zu kurz. Der Sechser der Gastgeber reagierte gedankenschnell und köpfte den Ball direkt zu seinem Offensivkollegen. Dieser konnte den Ball behaupten und aufdrehen und legte den Ball nach hinten ins Zentrum ab. Es folgte ein genialer flacher Steilpass über 20 Meter genau durch das Zentrum und die Lücke in der Viererkette. Der Stürmer der Heimelf blieb allein vor dem Tor eiskalt und schob zum 2:0 ein.
In der Schlussphase versuchten die Günzer zwar noch heranzukommen und wechselten auch weiter munter durch, jedoch gelang es den Grün-Weißen erstmal nicht, irgendwas Gefährliches auf das Tor der Hausherren zu bringen. Erst nach einer kurz ausgeführten Ecke in der 90. Spielminute erreichte die Flanke von Flo Huber den Schädel von Alex Laupheimer, der zum 2:1-Anschlusstreffer einköpfte. Die kurzzeitig aufkommende Hoffnung erlosch jedoch direkt wieder, als die Günzer nach dem Anstoß direkt nach vorne stürmten und durch einen langen Diagonalball auf den linken Flügel ausgehebelt wurden. Im Dribbling ließ der Flügelspieler dann nichts anbrennen und versenkte anschließend zum 3:1-Endstand.
